Kambodscha Rundreise über Land von Siem Reap nach Phnom Penh

Über Land führt Sie diese Reise von Siem Reap nach Phnom Penh. Sie erkunden die faszinierenden Tempelanlagen von Angkor Wat und erfahren vieles über die Geschichte der Khmer. Die jüngere kambodschanische Geschichte wird Ihnen in Phnom Penh und Umgebung näher gebracht.

8 Tage

ab CHF 880,-

Tag 1 Siem Reap
Ankunft in Siem Reap
Transfer

– Übernachtung in Siem Reap

Tag 2 Siem Reap (Frühstück: Hotel)
Besichtigung in Angkor
Besichtigung von Angkor Wat

Als Kronjuwel der Khmer-Architektur ist Angkor Wat nichts weniger als das kambodschanische Nationalsymbol und der Höhepunkt einer jeden Kambodschareise. Als größter und am besten erhaltener Tempel der Gesamtanlage Angkor, ist Angkor Wat auch heute noch religiös bedeutend und beeindruckt durch seine gewaltigen Dimensionen und seine gut durchdachten Proportionen, ebenso wie durch seine kunstvollen Reliefs. Man gelangt über den ungewöhnlich breiten Wassergraben in die Anlage und geht dabei an einer Balustrade mit Naga-Darstellungen vorbei. Im Hauptteil geht man durch mehrere Galerien und Höfe, bevor man in das Haupt-Heiligtum gelangt. Von hier hat man einen unvergesslichen Blick auf die Zugangswege und auf die umliegende Landschaft. Lassen Sie sich auf Ihrem Rundgang von den kunstvollen Reliefs, die auf nahezu jeder Steinoberfläche des Tempels zu sehen sind, faszinieren. Auf den Mauern sind etwa 1700 Apsaras (himmlische Tänzerinnen) dargestellt. Entlang der äußeren Galeriewand verläuft das längste durchgehende Flachrelief der Welt. Es erzählt Geschichten aus der hinduistischen Mythologie, zum Beispiel den Schöpfungsmythos vom Quirlen des Milchozeans. Angkor Wat ist zu jeder Tageszeit ein unvergesslicher Anblick, doch bei Sonnenaufgang und bei Sonnenuntergang entsteht ein besonders schöner Lichteffekt auf den Steinen.

Besichtigung von Angkor Thom

Die Festungsstadt Angkor Thom erstreckt sich über 10 Quadratkilometer. Die von einer Stadtmauer und einem breiten Wassergraben umgebene Stadt beherbergt viele berühmte Sehenswürdigkeiten Angkors. Man betritt die Stadt durch das monumentale Südtor und geht dabei über einen Weg, der an beiden Seiten von Dämonen- und Götterstatuen gesäumt ist. Jede davon trägt eine riesige Naga. Danach gelangt man auf die Terrasse der Elefanten und auf die Terrasse des Leprakönigs. An diesen mit faszinierenden Flachreliefs gestalteten Orten wurden einst öffentliche Zeremonien abgehalten. Besichtigen Sie die Überreste des Tempelbergs Baphuon, den großen Platz und die Tempelpyramide Phimeanakas, bevor wir den geheimnisvollen Staatstempel Bayon besuchen. Der Staatstempel gehört zu den beliebtesten und anziehendsten Tempel in Angkor und hat ganze Galerien mit gut erhaltenen Flachreliefs zu bieten. Über enge Treppen gelangt man zum Haupt-Heiligtum. Lassen Sie sich hier von den lächelnden Gesichter Türmen, die in jede Himmelsrichtung gewandt sind, verzaubern.

Besichtigung der Tempelanlage Preah Khan

Die von König Jayavarman Vii. erbaute Tempelanlage Preah Khan liegt mitten im Dschungel und beeindruckt mit hohen Umfassungsmauern und engen Gängen. Die Tempelanlage Preah Khan erstreckt sich über eine sehr große Fläche. Der Tempel selbst ist jedoch mit einer rechteckigen, 700 mal 800 Meter messenden Mauer umfriedet.

Sonnenuntergang auf einem Tempel

Erleben Sie auf den höher gelegenen Terrassen eines antiken Angkor-Tempels, wie die Sonne über der kambodschanischen Landschaft untergeht – Übernachtung in Siem Reap

Tag 3 Siem Reap (Frühstück: Hotel)
Ausflug zum Banteay Srey

Der im späten 10. Jahrhundert erbaute Banteay-Srey-Tempel ist der hinduistischen Gottheit Shiva geweiht. Der quadratisch angelegte Tempel hat nach Osten und Westen gerichtete Eingänge. Besonders sehenswert sind die drei Türme in der Mitte, die mit männlichen und weiblichen Gottheiten verziert sind, sowie die besonders fein gearbeiteten Reliefs.

Besichtigung des Banteay-Samre-Tempels

Der Banteay-Samre-Tempel stammt aus der Mitte des 12. Jahrhundert und ist dem Gott Vishnu geweiht.

Besichtigung der Tempelanlage Ta Prohm

Die Tempelanlage Ta Prohm gehört zu den beliebtesten Besichtigungen von Angkor. Der Grund: Noch hat der Dschungel die Anlage fest im Griff. Dem Besucher bietet sich daher wohl derselbe Anblick wie den Entdeckern aus Europa, die den Tempel erstmals entdeckten.

Besichtigung des Pre-Rup-Tempels

Der pyramidenartige Pre-Rup-Tempel wurde unter Rajendravarman II. (Regierungszeit: 944 bis 968) erbaut. Auf der obersten der drei Ebenen befinden sich fünf Heiligtümer, die im Quincunx angeordnet sind. Der Name bedeutet „den Körper wenden“ und bezieht sich auf die traditionelle Feuerbestattung.

Besichtigung des Srah-Srang-Tempels bei Sonnenuntergang

Der Srah Srang ist ein 800 mal 400 Meter messendes Wasserreservoir östlich des Tempels Banteay Kdei. In seiner Mitte befindet sich eine kleine Insel, auf der heute nur noch das Steinfundament eines nicht mehr erhaltenen Tempels aus Holz übrig ist – Übernachtung in Siem Reap

Tag 4 Siem Reap (Frühstück: Hotel)
Besichtigung in Angkor
Besichtigung der Roluos-Gruppe

Mit den Tempeln der Roluos-Gruppe beginnt die klassische Khmer-Kunst. Sie gehören zu den ältesten bedeutenden Tempeln, die von den Khmer erbaut wurden. Hier befand sich die Hauptstadt unter König Indravarman (Regierungszeit: 877 bis 889). Der Inseltempel Lolei wurde von Yasovarman I. (Regierungszeit: 889 bis 910), dem Gründer der ersten Stadt in Angkor, erbaut. Besonders interessant sind die Sandsteinreliefs in den Tempelnischen sowie die Sanskrit-Inschriften auf den Türrahmen. Der Preah-Ko-Tempel wurde im späten 9. Jahrhundert unter König Indravarman I. errichtet und im Jahr 880 eingeweiht. Er erinnert an die Niederlage seiner Vorfahren. Auf jedem Tempel finden sich Sanskrit-Inschriften auf den Türrahmen. Der Bakong-Tempel wurde von König Indravarman I. erbaut und der Gottheit Shiva geweiht. Es handelt sich hierbei um den größten und interessantesten Tempel der Roluos-Gruppe. Er dient auch heute noch als buddhistisches Kloster.

Ausflug zu einer Seidenraupenfarm und einer Seidenmanufaktur

Im Rahmen der halbtägigen Tour erfahren Sie alles über die von den Khmer gepflegte Tradition der Seidenproduktion. Ihr Weg führt Sie vom Hotel hinaus aufs Land, zur Seidenfarm Puok. Hier können Sie alle Schritte der Seidenproduktion sehen: vom Anbau der Maulbeersträucher über die Zucht der Seidenraupen und ihrer Kokons bis hin zum Verspinnen und Weben der Seide und natürlich die fertigen Erzeugnisse, die es auch zu kaufen gibt – Übernachtung in Siem Reap

Tag 5Siem Reap – Kampong Thom (Frühstück: Hotel)
Fahrt von Siem Reap nach Kampong Thom
Besichtigung der Tempelanlage Sambor Prei Kuk

Die unweit von Kampong Thom gelegene Tempelanlage Sambor Prei Kuk stellt die wohl bedeutendste Tempelanlage vor der Angkor-Periode in ganz Kambodscha dar. Hier befand sich im sechsten Jahrhundert Isanapura, die Hauptstadt der Chenla-Staaten, bevor das Königreich von Angkor seinen Aufstieg erlebte. Heute sind hier mitten in den Wäldern über 100 kleine Tempelruinen zu bewundern. Im Hauptkomplex der Anlage erhalten Sie einen guten Einblick in die frühen architektonischen Stilrichtungen von Kambodscha – Übernachtung in Kampong Thom

Tag 6Kampong Thom – Kampong Cham – Phnom Penh (Frühstück: Hotel)
Fahrt von Kampong Thom nach Kampong Cham
Besichtigung in Kampong Cham

Kampong Cham ist ein quirliger Hafen am Mekongufer, in dem es einige sehenswerte Gebäude im Kolonialstil gibt. Nach einem Rundgang auf dem Markt und durch die Stadt fahren wir zum Phnom Pros (Hügel des Mannes) und Phnom Srey (Hügel der Frau). Einer Legende zufolge traten eine Männergruppe und eine Frauengruppe gegeneinander an und versuchten auf ihrem jeweiligen Hügel einen Stupa vor der Morgendämmerung zu errichten. Mithilfe einer Täuschung glaubten die Männer, dass der Tag bereits angebrochen war und verloren den Wettstreit. Seither müssen die Männer um die Hand der Frauen anhalten. Anschließend besichtigen wir Wat Nokor Bachey, ein florierendes Kloster aus jüngster Zeit, das auf einem Heiligtum des Mahayana-Buddhimus aus dem 11. Jahrhundert errichtet.

Besuch des Spinnenmarktes in Skuon

Der an der Kreuzung zweier Fernstraßen gelegene Ort ist für eine etwas ungewöhnliche Delikatesse bekannt. Hier können Einheimische und abenteuerlustige Touristen verschiedene Sorten großer, pelziger Spinnen zum Verkosten kaufen.

Fahrt von Kampong Cham nach Phnom Penh

– Übernachtung in Phnom Penh

Tag 7 Phnom Penh (Frühstück: Hotel)
Besichtigung in Phnom Penh

Erkunden Sie Phnom Penh eine chaotische, pulsierende und garantiert faszinierende Stadt. Elegante Alleen und am Fluss gelegene, ruhige Promenaden erinnern an längst vergangene Zeiten. Heute pulsiert hier das Leben: Scharen von Motorräder beherrschen den Verkehr, Verkäufer preisen ihre Waren an und Fußgänger spazieren die Straße en entlang. Erhalten Sie zunächst einen Einblick in das kulturelle Erbe von Kambodscha und besuchen Sie den Königspalast, der auch heute noch als offizielle Residenz von König Norodom Sihamoni dient, sowie die daran anschließe ende Silberpagode oder eine Pagode des Smaragden Buddha. Besichtigen Sie anschließen end das elegante Nationalmuseum mit seinem größen Bestand an Khmer-Kunst. Zum Schluss besuchen Sie einen der beiden bekannten Märkte in Phnom Penh, entweder den Zentralmarkt, ein überdachter Markt mit einem Kuppelbau als Zentrum, aufdem Sie nahezu alle Arten von Souvenirs finden können oder den Russischen Markt, ein Labyrinth aus Ständen, die von CDs und DVDs bis hin zu Seidenwaren, Handwerkskunst und Schmuck nahezu alles verkaufen.

Besichtigung des Museums Tuol Sleng (S-21)

Erfahren Sie im Tuol Sleng Museum (Museum zum Thema Völkermord) mehr über ein dunkles Kapitel der jüngeren kambodschanischen Geschichte. In der ehemaligen Schule Tuol Svay Prey wurde 1975 ein Verhör- und Foltergefängnis der Roten Khmer eingerichtet – damals war es unter der Bezeichnung Security Prison 21, oder einfach S-21, bekannt. In der größtenteils unveränderten Anlage sind heute Fotos und Exponate über die vielen tausend Opfer, die hier eingeliefert wurden, zu sehen – nur sieben von ihnen haben das Gefängnis lebend verlassen.

Exkursion zu den Killing Fields

Nicht weit außerhalb von Phnom Penh, in einer eigentlich idyllischen Landschaft, befinden sich die Killing Fields von Choeung Ek. Sie erinnern an die grausamen Verbrechen, die das Pol-Pot-Regime verübt hat. Zwischen 1975 und 1978 wurden hier tausende Menschen ermordet und in Massengräbern verscharrt – Übernachtung in Phnom Penh

Tag 8Phnom Penh (Frühstück: Hotel)
Transfer